Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die Nutzung der Software „btBasics" (nachfolgend „Software") der backtoBasics Software GmbH, FN 681693s, Brockmanngasse 92/16, 8010 Graz (nachfolgend „Anbieter"). Mit dem Bezug, der Installation oder der Nutzung der Software erklären Sie sich mit diesen AGB einverstanden.
Ein Vertrag über Lizenzen kommt mit der Annahme eines Angebots des Anbieters (Unterschrift oder Bestätigung per E-Mail) oder mit seiner Auftragsbestätigung zustande. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden, etwa Einkaufsbedingungen, werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
Die Software richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des UGB. Verbrauchergeschäfte sind ausgeschlossen.
2. Lizenzmodelle
Der Anbieter gewährt dem Kunden ein nicht-exklusives, auf die Vertragslaufzeit beschränktes Nutzungsrecht an der Software. Zur Wahl stehen:
- Testversion: 14 Tage kostenlos mit vollem Funktionsumfang.
- Fixplatz-Lizenz: Nutzung auf einem fest zugeordneten Gerät (Punkt 3).
- Floating-Lizenz: eine vereinbarte Anzahl gleichzeitig nutzbarer Plätze, die jedes berechtigte Gerät ziehen kann (Punkt 4).
Beide Modelle können nebeneinander bestehen. Der vereinbarte Umfang ergibt sich aus dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
3. Fixplatz-Lizenz
Die Fixplatz-Lizenz ist einem Gerät zugeordnet. Das Gerät wird beim ersten Start der Software auf diesem Rechner festgelegt. Nur dieses Gerät kann die Lizenz nutzen; die Zahl der Personen, die daran arbeiten, ist nicht beschränkt.
Bei Gerätewechsel, Defekt oder Verlust kann die Lizenz über den Kundenbereich auf ein anderes Gerät übertragen werden. Eine Übertragung ist zweimal je Platz und Vertragsjahr ohne Rückfrage möglich; darüber hinaus nach Abstimmung mit dem Anbieter. War das bisherige Gerät zum Zeitpunkt der Übertragung nicht mit dem Server verbunden, wird der Platz erst mit Ablauf der Offline-Dauer frei (Punkt 5).
4. Floating-Lizenz
Die Floating-Lizenz umfasst die vereinbarte Anzahl gleichzeitig nutzbarer Plätze. Ein Platz wird beim Start der Software gezogen. Er wird wieder frei, sobald das Gerät ihn zurückgibt oder die eingestellte Offline-Dauer abläuft. Die Zahl der Geräte und der hinterlegten Mitarbeiter-Konten ist nicht begrenzt. Sind alle Plätze belegt, besteht kein Anspruch auf sofortigen Zugang; weitere Plätze können jederzeit erworben werden.
5. Offline-Nutzung und Geräteverwaltung
Die Software prüft die Lizenz regelmäßig über den Server des Anbieters. Zwischen zwei Prüfungen ist eine Offline-Nutzung bis zu der je Lizenz eingestellten Dauer (höchstens 30 Tage) möglich.
Der Kunde kann einem Gerät die Lizenz über den Kundenbereich entziehen. Ist das Gerät dabei offline, verliert es die Lizenz mit der nächsten Serververbindung; der Platz wird spätestens mit Ablauf der Offline-Dauer frei. Eine sofortige Freigabe eines offline stehenden Geräts nimmt ausschließlich der Anbieter im Rahmen der Kundenbetreuung vor; der Kunde stellt in diesem Fall sicher, dass das betroffene Gerät nicht weiter genutzt wird.
6. Zugangsdaten und Missbrauch
Zugangsdaten sind persönlich und dürfen nicht weitergegeben werden. Das Umgehen, Verändern oder Ausschalten der Lizenzprüfung ist untersagt. Bei nachweislicher Nutzung über den vereinbarten Umfang hinaus ist der Anbieter berechtigt, die tatsächlich genutzten Lizenzen nachzuverrechnen und den Zugang bis zur Klärung zu sperren.
7. Laufzeit, Verlängerung, Kündigung
Der Vertrag wird auf zwölf Monate abgeschlossen und verlängert sich automatisch um jeweils weitere zwölf Monate. Die Kündigung ist bis spätestens einen Monat vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit in Textform (E-Mail genügt) möglich.
Mit Ende des Vertrags endet das Nutzungsrecht; die Software lässt sich nicht mehr starten. Die lokal gespeicherten Projektdaten des Kunden bleiben davon unberührt.
8. Änderungen des Umfangs
Zusätzliche Lizenzen oder Plätze können jederzeit erworben werden; die Verrechnung erfolgt anteilig bis zum Ende der laufenden Laufzeit. Ein Wechsel des Lizenzmodells sowie eine Verringerung der Anzahl sind nur zum Ende der jeweiligen Laufzeit möglich und bis einen Monat davor bekanntzugeben.
9. Entgelt und Preisanpassung
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer und sind jährlich im Voraus zu entrichten, zahlbar binnen 14 Tagen ab Rechnungserhalt.
Der Anbieter kann die Entgelte zum Beginn einer Verlängerungsperiode ändern. Änderungen sind spätestens zwei Monate davor bekanntzugeben. Erhöht sich das Entgelt um mehr als 5 %, kann der Kunde den Vertrag binnen vier Wochen ab Bekanntgabe zum Ende der laufenden Periode kündigen.
10. Updates, Support und Online-Dienste
Während der Laufzeit erhält der Kunde Updates und Fehlerbehebungen ohne zusätzliches Entgelt. Ein Anspruch auf bestimmte neue Funktionen besteht nicht.
Der Support umfasst die Behebung von Fehlern der Software und Auskünfte zu ihrer Bedienung, per E-Mail und Telefon, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr (ausgenommen gesetzliche Feiertage). Eine erste Rückmeldung erfolgt spätestens am nächsten Werktag. Nicht umfasst sind insbesondere Schulungen, Einrichtung und Datenübernahmen, Arbeiten an Projekten und Daten des Kunden sowie Leistungen vor Ort; sie werden nach Absprache nach Aufwand verrechnet. Der Support ist in angemessenem Umfang zu nutzen. Geht die Inanspruchnahme deutlich über das übliche Maß hinaus, kann der Anbieter den Mehraufwand nach vorheriger Ankündigung nach Aufwand verrechnen.
Für Kundenbereich, btBasics Cloud und Handy-App wird eine Verfügbarkeit von 98 % im Jahresmittel angestrebt; angekündigte Wartungsfenster zählen nicht als Ausfall. Die Software selbst ist auch ohne diese Dienste im Rahmen von Punkt 5 nutzbar.
Für die btBasics Cloud gilt das vereinbarte Speicherkontingent. Nach Vertragsende stehen die dort abgelegten Daten noch 30 Tage zum Export bereit und werden danach gelöscht.
11. Gewährleistung
Der Anbieter behebt Fehler der Software, die die vertragsgemäße Nutzung wesentlich beeinträchtigen, in angemessener Frist, in der Regel durch eine Aktualisierung oder eine zumutbare Umgehung. Gelingt dies nicht, kann der Kunde für die Dauer der Beeinträchtigung eine angemessene Minderung des Entgelts verlangen oder den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen. Eine Garantie für vollständige Fehlerfreiheit übernimmt der Anbieter nicht.
Die Ergebnisse der Software — insbesondere Mengen, Massen, Kalkulationen sowie Vorschläge und Texte der KI-Funktionen — sind vom Kunden fachlich zu prüfen. Sie ersetzen nicht die Prüfpflicht des Anwenders.
12. Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit; die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Außer bei Vorsatz ist die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und Ansprüche Dritter ausgeschlossen und der Höhe nach auf das in den letzten zwölf Monaten vom Kunden gezahlte Lizenzentgelt begrenzt.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, in dem er auch bei regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre. Die Beschränkungen dieses Punktes gelten nicht für Personenschäden.
13. Datenschutz
Ihre Projektdaten verbleiben grundsätzlich lokal auf Ihrem Rechner bzw. in Ihrem Firmennetzwerk. Für die persönliche Anmeldung sowie für die optionalen Online-Dienste (Kundenbereich, btBasics Cloud, Handy-App, Sprachnotizen) werden Daten an unseren Server übertragen. Welche das im Einzelnen sind, regelt unsere Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter dabei personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; sie ist Bestandteil des Vertrags.
14. Geistiges Eigentum
Die Software, einschließlich aller Bestandteile (Code, Design, Dokumentation), ist urheberrechtlich geschützt. Das Nutzungsrecht des Kunden beschränkt sich auf die vertragsgemäße Nutzung. Reverse Engineering, Dekompilierung oder Weitergabe sind untersagt.
15. Anwendbares Recht & Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht in Graz, sofern nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen.
16. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.
Fassung vom 04.10.2026